Leben und Tod

Unser Leben hier auf der Erde ist begrenzt.
Wichtige Entscheidungen im Angesicht unseres Todes zu treffen, kann daher zu tragfähigen Schritten verhelfen.
Am Ende ihres Lebens sagen Menschen nicht: Ach hätte ich doch mehr gearbeitet oder verdient oder Besitz angehäuft. Es zählen die Beziehungen, die Zeit mit Familie und Freunden, Mitgefühl in unscheinbaren Begegnungen, die Liebe zu uns selbst.

Der Tod selbst – ist er ein Ende oder ein Übergang?
Wer einen Sterbenden begleiten durfte oder einen lieben Gestorbenen sah, kann spüren, dass das, was diesen Menschen ausmachte, nicht mehr in diesem Körper lebendig ist. Wo also ist das Lebendige, die Seele, der Geist, die Person, die mir jahrelang durch diesen vertrauten Körper begegnet ist?
Viele Menschen berichten von Träumen, Geräuschen, Berührungen und anderen Zeichen, die sie sehr konkret nur mit diesem Verstorbenen in Verbindung bringen. Sie sehen oder spüren und "wissen“: er / sie ist mir begegnet, hat mir ein Zeichen der Liebe geschickt, mir gezeigt: alles ist gut, oder auch Hinweise für mein Leben gegeben.

So dürfen wir begründet hoffen, dass unser Leben weiter geht, immer weiter hinein in dieses Licht bedingungsloser Liebe, in der wir eins sind mit allen und allem, unsere vertraute Heimat – wie Nahtoderfahrene es empfinden.

In diesem Vertrauen können wir uns auf das Sterben vorbereiten, indem wir z.B. Vorsorgeverfügungen erstellen:

  • eine Patientenverfügung, um lebensverlängernde Maßnahmen einzugrenzen.

  • eine Vollmacht, damit Menschen Ihres Vertrauens nach Ihrem Willen Entscheidungen treffen können, wenn Sie nicht in der Lage dazu sein sollten.

  • eine Betreuungsverfügung – z.B. wenn keine Angehörigen mehr da sind, um einer Betreuungsperson wichtige Wünsche mitzuteilen.

In weiteren praktischen Angeboten, die meist im Herbst stattfinden, bieten Fachleute Informationen und Anregungen rund um das Lebensende, z.B. Bestatter, Hospizfachkraft, Rechtsanwalt usw.

Spirituelle Erfahrungen, Nahtoderfahrungen, Nachtodkontakte usw. weiten den Blick über dieses Leben hinaus. Menschen, die über persönliche Erfahrungen berichten wie auch sich forschend damit beschäftigen, sind als Referenten ebenfalls bei uns zu Gast.

 

Foto: privat